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Stipendien für Studierende in Österreich 2026: Die große Datenbank-Übersicht

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Stipendien für Studierende in Österreich 2026: Die große Datenbank-Übersicht

Wer in Österreich studiert, hat Zugang zu einem der vielfältigsten Stipendiensysteme im deutschsprachigen Raum – von staatlichen Bedarfsleistungen über Leistungsstipendien einzelner Hochschulen bis hin zu wettbewerbsorientierten Förderungen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Das Problem: Die Programme sind über Dutzende Websites verteilt, Fristen ändern sich jährlich, und viele Studierende verpassen Förderungen schlicht aus Unkenntnis. Diese Stipendien-Datenbank für Österreich 2026 bündelt alle wesentlichen Quellen mit direkten Links, damit du nichts übersiehst.

Ob Inland- oder Auslandsstudium, Bachelor oder Doktorat, naturwissenschaftlich oder geisteswissenschaftlich – die folgende Liste deckt alle relevanten Kategorien ab. Jeder Eintrag enthält eine Kurzbeschreibung, den Förderrahmen und einen praktischen Tipp zur Bewerbung.

Auf einen Blick: Die zentrale Anlaufstelle für alle österreichischen Stipendien ist grants.at – Österreichs offizielle Stipendiendatenbank, betrieben vom OeAD. Ergänzt wird sie durch hochschuleigene Ausschreibungen, Bundesländerprogramme und die Förderungen von ÖAW und FWF. Die wichtigsten Fristen liegen meist im Oktober (Herbstsemester) und März (Sommersemester).

1. Zentrale Stipendiendatenbanken für Österreich

  1. grants.at – Die offizielle österreichische Stipendiendatenbank
    grants.at ist Österreichs umfassendste Datenbank für Stipendien und Forschungsförderung, betrieben vom OeAD (Österreichische Austauschdienst). Die Plattform bündelt Förderungen für Studierende, Graduierte und Forschende – von Kurzstipendien bis zu mehrjährigen Doktoratsprogrammen. Suchfilter nach Studienphase, Fachrichtung und Zielland ermöglichen eine gezielte Recherche.
    Tipp: Lege dir einen Suchalert an, damit du keine neuen Ausschreibungen verpasst.

  2. stipendium.at – Stipendienübersicht mit Studienbeihilfe-Rechner
    Das Portal bietet neben einer allgemeinen Stipendienübersicht auch einen Rechner zur Studienbeihilfe und erklärt die Unterschiede zwischen Bedarfs-, Leistungs- und Förderstipendien auf verständliche Weise.
    Tipp: Nutze den integrierten Beihilferechner, bevor du deinen Antrag bei der Stipendienstelle einreichst.

  3. ÖAW Stipendien & Preise – Österreichische Akademie der Wissenschaften
    Die ÖAW-Website listet alle aktuellen Förderungen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, vom DOC-Fellowship für Doktorierende bis zu Preisen für herausragende wissenschaftliche Arbeiten. Die Seite ist thematisch gegliedert und zeigt offene Ausschreibungen mit Deadlines.
    Tipp: Prüfe unter „Offene Ausschreibungen”, welche Programme gerade aktiv sind – die Liste wird laufend aktualisiert.

grants.at – Österreichs Stipendiendatenbank auf einen Blick

  • Über 1.200 Fördereinträge für Studierende, Graduierte und Forschende
  • Betrieben vom OeAD – Österreichs Agentur für Bildung und Internationalisierung
  • Abdeckung: Bedarfsstipendien · Leistungsstipendien · Auslandsförderung · Forschungspreise
  • Wichtigste Fristen: Oktober (WS) und März (SS)

Quelle: grants.at / OeAD

2. Staatliche Studienförderungen

  1. Studienbeihilfe (Bedarfsstipendium) – Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung
    Die staatliche Studienbeihilfe ist das wichtigste Bedarfsstipendium in Österreich und richtet sich an Studierende, deren Familieneinkommen bestimmte Einkommensgrenzen nicht überschreitet. Die Höhe hängt vom Familieneinkommen, Wohnsituation und Studienphase ab. Für das Studienjahr 2025/26 beträgt der maximale Förderbetrag bis zu 836 Euro pro Monat. Ansprechpartner sind die Stipendienstellen der jeweiligen Hochschule.
    Tipp: Der Antrag muss innerhalb der ersten drei Monate nach Semesterbeginn gestellt werden – dieser Termin ist nicht verlängerbar.

  2. Selbsterhalter-Stipendium
    Dieses Sonderprogramm richtet sich an Studierende, die sich mindestens vier Jahre selbst finanziert haben, bevor sie ihr Studium aufnahmen. Es können bis zu 796 Euro monatlich gefördert werden. Das Selbsterhalter-Stipendium ist besonders relevant für Studierende, die nach einer Berufsausbildung oder Erwerbstätigkeit ins Studium wechseln.
    Tipp: Die Einkommensgrenze gilt hier für das eigene Einkommen, nicht für das der Eltern.

  3. Studienzuschuss
    Ergänzend zur Studienbeihilfe können Studierende mit besonderem Bedarf (z. B. bei behinderungsbedingten Mehrkosten oder bei einer Kinderbetreuungspflicht) einen Studienzuschuss beantragen. Dieser ist nicht rückzahlbar und reduziert die finanzielle Last nachweislich messbarer Sonderkosten.
    Tipp: Lass dich vorab von der ÖH (Österreichische HochschülerInnenschaft) kostenlos beraten – die Beratungsstellen findet du auf oeh.ac.at.

3. Leistungs- und Förderstipendien der Hochschulen

  1. Leistungsstipendium
    Das Leistungsstipendium wird von jeder österreichischen Universität und Fachhochschule eigenständig vergeben und belohnt herausragende Studienleistungen unabhängig von der finanziellen Situation. Die Höhe liegt typischerweise zwischen 750 und 1.500 Euro pro Studienjahr. Voraussetzung ist meist ein Notendurchschnitt von 1,0 bis 2,0 und eine Mindestanzahl absolvierter ECTS-Punkte im Vorjahr.
    Tipp: Ausschreibungen erscheinen in der Regel im Oktober – informiere dich bereits im September beim Studierendenservice deiner Hochschule.

  2. Förderungsstipendium
    Im Unterschied zum Leistungsstipendium werden Förderungsstipendien für besondere wissenschaftliche oder künstlerische Leistungen vergeben, beispielsweise für ein exzellentes Dissertationsprojekt oder eine preiswürdige Bachelor- bzw. Masterarbeit. Hochschulen vergeben diese Förderungen meist nach eigenen Kriterien auf Antrag oder Nominierung durch Lehrende.
    Tipp: Frage deinen Betreuer oder deine Betreuerin aktiv, ob eine Nominierung in Frage kommt – viele Förderungsstipendien werden nie ausgeschöpft, weil kein Antrag gestellt wird.

  3. Leistungsstipendium Universität Wien (Beispiel)
    Die Universität Wien gehört zu jenen Hochschulen, die ihr Leistungsstipendium besonders gut dokumentiert haben. Die aktuellen Ausschreibungen und Einreichformulare sind über das Studentpoint der Universität Wien zugänglich. Dies dient als Muster – jede österreichische Uni hat eine vergleichbare Anlaufstelle.
    Tipp: Auch wenn du nicht an der Uni Wien studierst: Die Bewerbungsunterlagen zeigen, welche Nachweise generell erwartet werden.

4. OeAD-Stipendienprogramme

  1. OeAD Stipendien und Forschungsförderung
    Der OeAD – Österreichs Agentur für Bildung und Internationalisierung – verwaltet eine breite Palette an Stipendienprogrammen für In- und Ausländer. Das Spektrum reicht von Kurzstipendien für Sprachkurse über Forschungsaufenthalte in Österreich bis hin zu spezifischen Programmen für bestimmte Herkunftsländer.
    Tipp: Viele OeAD-Programme richten sich auch an internationale Studierende, die nach Österreich kommen möchten – ideal für Incoming-Studierende im Rahmen bilateraler Abkommen.

  2. Ernst Mach-Stipendien (OeAD)
    Dieses Programm ermöglicht internationalen Studierenden und Forschenden Studien- und Forschungsaufenthalte in Österreich. Es deckt Lebenshaltungskosten, Krankenversicherung und zum Teil Reisekosten. Benannt nach dem österreichischen Physiker und Philosophen Ernst Mach, richtet sich das Programm an Graduierte und Doktorierende weltweit.
    Tipp: Bewerbungsfristen variieren je nach Herkunftsland – rechtzeitig auf der OeAD-Website nachsehen.

  3. Erasmus+ Outgoing – Österreich
    Über das europäische Erasmus+-Programm können österreichische Studierende Auslandssemester oder -praktika in EU-Ländern und Partnerstaaten absolvieren und erhalten dabei eine monatliche Förderung. Die Mobilitätszuschüsse wurden für 2024–2027 angehoben; genaue Beträge teilt das International Office der Hochschule mit.
    Tipp: Bewirb dich mindestens sechs Monate vor dem geplanten Beginn – Plätze sind begrenzt und werden hochschulintern vergeben.

5. ÖAW-Förderungen für Nachwuchsforschende

  1. DOC-Fellowship der ÖAW
    Das DOC-Fellowship (Dissertation On Call) ist das Flaggschiffprogramm der Österreichischen Akademie der Wissenschaften für Doktorierende. Es fördert herausragende Dissertationsprojekte mit einem monatlichen Stipendium von rund 2.300 Euro für eine Laufzeit von bis zu zwei Jahren. Für 2026 liegt die Einreichfrist im Zeitraum 17. August bis 15. September 2026.
    Tipp: Die Einreichung erfordert ein ausführliches Exposé und zwei wissenschaftliche Gutachten – plane mindestens drei Monate für die Vorbereitung ein.

  2. APART-GSK der ÖAW (Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften)
    APART-GSK richtet sich an Postdoktorierende in den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften und fördert deren internationale Mobilität sowie die Fertigstellung von Buchmanuskripten und Forschungsprojekten. Das Stipendium ermöglicht bis zu 36 Monate Forschungsförderung.
    Tipp: Geeignet, wenn du deine Dissertation bereits abgeschlossen hast und dein erstes Buchprojekt voranbringen möchtest.

  3. ÖAW-Forschungsstipendien für MINT-Fächer
    Neben den geisteswissenschaftlichen Programmen fördert die ÖAW auch Forschende in Naturwissenschaften, Mathematik und Technik über spezifische Fellowships in ihren Forschungsinstituten. Aktuelle Ausschreibungen erscheinen auf oeaw.ac.at/foerderungen.
    Tipp: Auch Outgoing-Fellowships (Auslandsaufenthalte mit ÖAW-Förderung) sind verfügbar – prüfe die Rubrik „Mobilität”.

6. FWF-Programme für Doktoratsstudierende

  1. doc.funds (FWF)
    Das doc.funds-Programm des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) fördert strukturierte Doktoratsprogramme an österreichischen Universitäten. Geförderte Doktorierende erhalten eine Stelle (keine Stipendiatenposition) und sind Teil eines forschungsintensiven Graduiertenprogramms. Die genauen Einreichfristen und Ausschreibungstermine werden laufend auf der FWF-Website veröffentlicht.
    Tipp: Da du dich nicht direkt bewirbst, sondern über ein laufendes doc.funds-Programm aufgenommen wirst, solltest du proaktiv bei Professuren nachfragen, ob sie eine geförderte Stelle ausschreiben.

  2. FWF-Einzelprojekte mit Doktorandenstellen
    Viele FWF-geförderte Einzelprojekte beinhalten Doktorandenstellen als Projektmitarbeiter. Diese Stellen sind keine Stipendien im engeren Sinne, aber sie bieten sozialversicherungspflichtige Beschäftigung mit Forschungsfreiheit. Offene Stellen werden auf den jeweiligen Institutswebseiten und auf fwf.ac.at veröffentlicht.
    Tipp: Kombiniere die FWF-Projektsuche mit akademischen Stellenbörsen wie academics.de oder universityjobsonline.com.

7. Bundesländer-Stipendien

  1. Wien – Wiener Bildungsförderung und Begabtenstipendien
    Die Stadt Wien vergibt Bildungsförderungen an Wiener Studierende, die sich in einer finanziell schwierigen Lage befinden. Darüber hinaus gibt es spezifische Programme zur Förderung von Studierenden mit Migrationshintergrund sowie Begabtenstipendien einzelner Bezirke und Organisationen. Informationen auf wien.gv.at.
    Tipp: Die Kammer für Arbeiter und Angestellte Wien (AK Wien) bietet zusätzliche Bildungsförderungen, die auch für Vollzeitstudierende relevant sind.

  2. Steiermark – Landesstipendien und Forschungsförderung
    Das Land Steiermark fördert Studierende über mehrere Wege: das Landesstipendium für Studierende in finanzieller Not sowie die Stipendien der Steiermärkischen Wissenschafts- und Forschungsgesellschaft. Kontakt über die Abteilung Wissenschaft und Forschung des Landes Steiermark.
    Tipp: Prüfe auch, ob deine Herkunftsgemeinde in der Steiermark eigene Bildungsförderungen vergibt – viele kleinere Kommunen und Bezirke haben eigene Programme.

  3. Tirol, Salzburg und weitere Bundesländer
    Fast alle österreichischen Bundesländer verfügen über eigene Stipendien- und Förderungsangebote für Studierende. Diese werden meist über die jeweilige Landesregierung, das Landesschulamt oder die Fachabteilung für Bildung und Wissenschaft vergeben. Besuche die offizielle Website deines Bundeslandes oder frage bei der ÖH-Landesvertretung nach.
    Tipp: Bundesländerstipendien werden selten öffentlich beworben – direkter Kontakt mit der zuständigen Landesstelle ist oft die schnellste Methode.

8. Internationale Programme mit Österreich-Bezug

  1. DAAD-Stipendien für Österreich-Aufenthalte
    Deutsche Studierende können über den DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) Förderungen für Forschungs- und Studienaufenthalte in Österreich beantragen. Parallel dazu können österreichische Studierende DAAD-Programme für Deutschland nutzen. Informationen auf daad.de.
    Tipp: Für grenzüberschreitende Kooperationsprojekte zwischen österreichischen und deutschen Hochschulen gibt es spezifische DAAD-Projektförderungen.

  2. Horizon Europe – Marie Skłodowska-Curie Actions (MSCA)
    Das EU-Forschungsrahmenprogramm Horizon Europe fördert über die MSCA auch Doktorierende und Postdoktorierende in Österreich, entweder über MSCA Doctoral Networks (früher ITN) oder individuelle Fellowships. Österreichische Forschungseinrichtungen sind reguläre MSCA-Partner.
    Tipp: Mehr Informationen zu MSCA-Ausschreibungen findest du auf ffg.at – die österreichische Forschungsförderungsgesellschaft fungiert als nationale Kontaktstelle.

  3. Fulbright Austria – Österreichisch-Amerikanische Bildungskommission
    Das Fulbright-Programm ermöglicht österreichischen Studierenden und Forschenden Aufenthalte an US-amerikanischen Hochschulen und bringt umgekehrt US-Amerikaner nach Österreich. Die Österreichisch-Amerikanische Bildungskommission verwaltet diese Stipendien und schreibt sie jährlich aus. Details auf fulbright.at.
    Tipp: Bewirb dich mindestens ein Jahr im Voraus – der Auswahlprozess ist umfassend und umfasst Sprachprüfungen und persönliche Interviews.

Bewerbungstipps für Österreich-Stipendien

Ein starkes Stipendienprofil basiert auf drei Säulen: akademische Exzellenz, klar formulierte Ziele und Eigeninitiative. Für die Organisation deiner Unterlagen – Motivationsschreiben, Lebensläufe, Gutachten und Notenblätter – kann ein strukturiertes Arbeitswerkzeug wie Tesify helfen, wissenschaftliche Texte und Exposés professionell aufzubereiten.

  • Frühzeitig recherchieren: Viele Ausschreibungen öffnen nur einmal pro Jahr; grants.at-Suchalerts schützen vor verpassten Deadlines.
  • Mehrfach bewerben: Es ist legitim und sinnvoll, sich gleichzeitig für Leistungs- und Bedarfsstipendien zu bewerben, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind.
  • ÖH-Beratung nutzen: Die Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH) bietet kostenlose Rechts- und Sozialberatung inklusive Stipendienberatung an allen Hochschulen.
  • Motivationsschreiben individualisieren: Jede Fördereinrichtung hat eigene Schwerpunkte; ein generisches Motivationsschreiben reduziert die Erfolgschancen deutlich.

Wer parallel an Stipendien für Deutschland oder die Schweiz interessiert ist, findet in unserem Artikel zur Stipendien-Datenbank DACH 2026 eine umfassende Übersicht aller DACH-Förderungen. Informationen zu wichtigen Bewerbungsfristen bietet außerdem der Bewerbungsfristen-Kalender 2026/27. Speziell für die Masterförderung lohnt sich der DAAD-Stipendium-Bewerbungsleitfaden.

FAQ – Häufige Fragen zu Stipendien in Österreich

Wo finde ich alle österreichischen Stipendien auf einen Blick?

Die zentrale Anlaufstelle ist grants.at – die offizielle Stipendiendatenbank Österreichs, betrieben vom OeAD. Ergänzend empfiehlt sich die ÖAW-Förderungsseite für forschungsorientierte Programme und die Stipendienrubrik der eigenen Hochschule für institutionelle Leistungs- und Förderstipendien.

Kann ich als Studierender Bedarfs- und Leistungsstipendium gleichzeitig beziehen?

Ja. Das Leistungsstipendium der Hochschule wird nicht auf die staatliche Studienbeihilfe (Bedarfsstipendium) angerechnet und kann parallel bezogen werden. Beide Förderungen richten sich nach unterschiedlichen Kriterien: Die Studienbeihilfe nach finanziellem Bedarf, das Leistungsstipendium nach akademischer Leistung.

Was ist der Unterschied zwischen dem DOC-Fellowship der ÖAW und den FWF doc.funds?

Das DOC-Fellowship der ÖAW ist ein individuelles Stipendium, das auf Basis eines eigenen Forschungsvorhabens des Doktorierenden vergeben wird – du entwirfst das Projekt selbst. Das FWF doc.funds hingegen fördert bestehende strukturierte Doktoratsprogramme an Universitäten; du wirst als Doktorand in ein bereits genehmigtes Programm aufgenommen und bekommst eine Stelle, keine Stipendiatenposition.

Gibt es Stipendien speziell für internationale Studierende in Österreich?

Ja. Der OeAD verwaltet mehrere Programme für internationale Studierende, darunter die Ernst Mach-Stipendien und länderspezifische Regierungsstipendienprogramme. Weitere Möglichkeiten bietet das studyinaustria.at-Portal, das speziell auf internationale Studieninteressierte ausgerichtet ist.

Wann sind die wichtigsten Stipendienfristen in Österreich?

Die staatliche Studienbeihilfe muss innerhalb der ersten drei Monate nach Semesterbeginn beantragt werden (Oktober für das Wintersemester, März für das Sommersemester). Leistungsstipendien werden meist im Oktober ausgeschrieben. DOC-Fellowships der ÖAW haben spezifische Einreichfristen, die auf stipendien.oeaw.ac.at veröffentlicht werden.

Deine Abschlussarbeit professionell strukturieren: Stipendienanträge erfordern häufig ein wissenschaftliches Exposé oder eine Projektbeschreibung. Mit Tesify kannst du Forschungsvorhaben klar und überzeugend aufschreiben – von der Gliederung bis zur abgabereifen Version.

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