APA zitieren: Interview Bachelorarbeit – valides Leitfaden-Setup in 4 Wochen
Drei Wochen vor der Abgabe, fünfzehn Interviewtranskripte auf dem Schreibtisch, und plötzlich die Frage: Wie zitiere ich eigentlich ein persönliches Interview korrekt nach APA? Dieses Szenario ist kein Einzelfall — es ist der Normalzustand für Bachelorstudierende, die qualitative Forschung betreiben, ohne vorher ein systematisches Leitfaden-Setup erstellt zu haben.
Das APA zitieren von Interviewdaten gehört zu den am häufigsten falsch angewandten Bereichen wissenschaftlichen Arbeitens. Eine Scoping-Review in der Fachzeitschrift Evidence Based Library and Information Practice (2021) stellte fest, dass bei über 60 % der analysierten wissenschaftlichen Arbeiten APA-Referenzfehler auftraten — davon besonders häufig bei nicht-standardisierten Quellen wie Interviews, grauer Literatur und unveröffentlichten Daten.
Wer also qualitative Interviews als primäre Forschungsmethode einsetzt, braucht nicht nur ein gutes Interviewdesign. Er braucht ein Literaturverzeichnis APA-Setup, das von Tag 1 mitgedacht wird.
APA zitieren: Grundlagen für qualitative Interviews

Die American Psychological Association (APA) veröffentlichte 2019 die siebte Auflage ihres Publication Manual — eine grundlegende Überarbeitung, die zahlreiche Zitierregeln neu definiert hat. Für Forschende, die qualitative Methoden einsetzen, ist das besonders relevant: Die 7. Auflage hat die Regeln für persönliche Kommunikation, nicht-veröffentlichte Daten und Interviewzitate klarer strukturiert als jede Vorgängerversion.
Was die meisten Studierenden nicht wissen: Das APA-System unterscheidet fundamental zwischen abrufbaren und nicht-abrufbaren Quellen. Diese Unterscheidung bestimmt, ob eine Quelle ins Literaturverzeichnis kommt — oder eben nicht.
Persönliche Kommunikation umfasst Interviews, E-Mails, Telefongespräche, persönliche Gespräche und andere Kommunikationsformen, die für Dritte nicht abrufbar sind. Nach APA werden diese ausschließlich im Fließtext zitiert und erscheinen nicht im Literaturverzeichnis. Grund: Das Nachprüfbarkeitsprinzip wissenschaftlicher Arbeit verlangt, dass nur reproduzierbare Quellen bibliografisch nachgewiesen werden.
Das klingt zunächst kontraintuitiv — gerade weil Interviews oft das Herzstück einer qualitativen Bachelorarbeit sind. Aber die APA-Logik ist stringent: Ein persönliches Interview mit Ihrer Interviewpartnerin kann kein externer Leser nachschlagen oder prüfen. Eine publizierte Studie schon.
Hier liegt übrigens ein wichtiger Unterschied zum deutschen Zitierstandard vieler Universitäten, die sich an DIN ISO 690 oder den Empfehlungen der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) orientieren. Die DFG-Leitlinien zur guten wissenschaftlichen Praxis (2019, aktualisiert 2022) verlangen zwar Transparenz bei der Datenbasis, schreiben aber kein spezifisches Zitierformat vor. APA ist also ein internationaler Standard — mit spezifischen Eigenheiten, die man kennen muss.
Wer sich schnell einen Überblick verschaffen möchte, findet in unserem Artikel über wissenschaftliches Zitieren und Forschungsmethoden eine strukturierte Einführung in die wichtigsten Recherchestrategien für APA-konforme Quellenarbeit.
Interviewtypen und ihre APA-Zitierregeln im Vergleich
Nicht jedes Interview ist im APA-Sinne „persönliche Kommunikation”. Das ist ein entscheidender Punkt, den viele Arbeiten falsch handhaben.
Es gibt mindestens vier Interviewtypen, die in Bachelorarbeiten vorkommen — und jeder folgt anderen APA-Regeln:
| Interviewtyp | APA-Kategorie | Ins Literaturverzeichnis? | Beispiel |
|---|---|---|---|
| Selbst geführtes Interview (nicht öffentlich) | Persönliche Kommunikation | Nein | Leitfadeninterview mit Expertin |
| Publiziertes Interview (Buch, Zeitschrift) | Zeitschriften-/Buchkapitel-Referenz | Ja | Interview in Spiegel-Ausgabe |
| Archiviertes/transkribiertes Interview (öffentlich zugänglich) | Archivmaterial / Datenbankquelle | Ja | Oral-History-Archiv der Deutschen Nationalbibliothek |
| Videointerview (YouTube, Podcast, öffentlich) | Audiovisuelle Quelle | Ja | Experteninterview auf YouTube |

Das überraschende Detail: Wenn Sie ein Interview selbst geführt haben und es im Anhang Ihrer Arbeit transkribieren, ändert das die APA-Klassifikation nicht automatisch. Es bleibt persönliche Kommunikation — es sei denn, die Arbeit selbst ist publiziert und die Transkripte sind öffentlich zugänglich. In diesem Grenzfall empfiehlt das APA Manual 7th Edition, im Methodenteil transparent zu dokumentieren, dass Transkripte auf Anfrage zur Verfügung gestellt werden.
Für Arbeiten, die an deutschsprachigen Hochschulen eingereicht werden: Die Betreuungspersonen erwarten oft eine Abweichung von dieser Regel und verlangen Interviewbelege im Literaturverzeichnis. Hier gilt: Im Zweifel den Betreuer fragen und dessen Präferenz dokumentieren — und im Methodenteil explizit auf das verwendete Zitierformat hinweisen.
Literaturverzeichnis APA: Was gehört rein — was nicht?
Das Literaturverzeichnis nach APA folgt einem klaren Prinzip: Rein kommt alles, was ein Leser selbst nachschlagen und überprüfen kann. Das klingt simpel — führt aber in der Praxis zu erstaunlich vielen Fehlern.
Was die 7. Auflage des APA Publication Manual konkret vorschreibt:
- Hängende Einzüge (Hanging Indent): Jede Referenz beginnt am linken Rand; alle Folgezeilen werden um 1,27 cm eingerückt.
- Alphabetische Sortierung: Nach Nachname des Erstautors, bei gleichen Autorennamen nach Erscheinungsjahr.
- DOI-Pflicht: Wenn ein Digital Object Identifier verfügbar ist, muss er als aktiver Link angegeben werden (Format: https://doi.org/…).
- Keine Abkürzung „et al.” bei weniger als 3 Autoren: Bei 1–2 Autoren werden beide vollständig genannt; ab 3 Autoren gilt im Fließtext „Erstautor et al.”, im Literaturverzeichnis werden bis zu 20 Autoren vollständig aufgeführt.
- Keine Ortsangabe mehr: Im Gegensatz zur 6. Auflage entfällt der Verlagsort — ein häufiger Fehler bei Studierenden, die nach alten Vorlagen arbeiten.
- Kursivschreibung: Nur Buchtitel, Zeitschriftentitel und Bandnummern werden kursiv geschrieben — nicht Artikel- oder Kapiteltitel.
Was viele vergessen: Das APA-Format unterscheidet sich bei der Kursivierung erheblich von deutschen Zitierstandards. Wer in Citavi, Zotero oder Mendeley mit einer deutschen Vorlage arbeitet und diese auf APA umschaltet, sollte jeden Eintrag einzeln prüfen — denn automatische Konvertierungen erzeugen häufig Formatierungsfehler.
Für eine tiefere Auseinandersetzung mit den Regeln fehlerfreier Bibliografien empfiehlt sich der Artikel Zitieren richtig: 9 Tipps für perfekte Bibliografien — dort finden sich konkrete Prüfschritte, die sich direkt in das 4-Wochen-Setup integrieren lassen.
Das 4-Wochen-Setup: Methodischer Leitfaden Schritt für Schritt
Ein 4-Wochen-Setup bedeutet nicht, dass die gesamte Bachelorarbeit in vier Wochen entsteht. Es bedeutet, dass der methodische Kern — Interviewdesign, Durchführung, Transkription und zitierkonforme Dokumentation — in vier strukturierten Wochen abgeschlossen werden kann.
Das ist realistisch. Aber es setzt voraus, dass man aufhört, das Thema „APA zitieren” auf die letzte Woche zu verschieben.

Woche 1: Literaturrecherche und theoretischer Rahmen
Die erste Woche entscheidet, wie stabil Ihre APA-Basis wird. Hier geht es nicht darum, möglichst viele Quellen zu sammeln — es geht darum, die richtigen Quellen so zu dokumentieren, dass sie später problemlos ins APA-Literaturverzeichnis eingepflegt werden können.
Empfohlene Recherchedatenbanken für deutschsprachige Studierende:
- Google Scholar: Kostenlos, breite Abdeckung, aber keine Qualitätsprüfung — immer Primärquelle verifizieren
- JSTOR, PubPsych, PsycINFO: Fachlich kuratiert, ideal für APA-konforme Fachliteratur
- Deutsche Nationalbibliothek (DNB): Für deutschsprachige Standardwerke, Pflichtliteratur und Graue Literatur
- DAAD-Datenbank: Für internationale Bildungsforschung und komparative Studien
Der praktische Tipp, den viele zu spät entdecken: Legen Sie von Anfang an eine Referenzdatei in Citavi, Zotero oder einer einfachen Tabelle an. Tragen Sie jede Quelle sofort vollständig ein — Autorenname, Erscheinungsjahr, Titel, Zeitschrift/Verlag, DOI. Das dauert pro Quelle etwa 90 Sekunden. Nachträglich fehlende DOIs recherchieren kostet ein Vielfaches davon.
Eine effektive Strategie: die „Rückwärtsrecherche”. Finden Sie eine relevante Studie, schauen Sie deren Literaturverzeichnis durch — und zitieren Sie von dort weiter. Das nennt sich Citation Chaining und ist methodisch legitim, solange Sie Primärquellen immer selbst lesen.
Vertiefende Techniken für die Datenbankrecherche mit Fokus auf APA-konforme Quellen finden sich im Beitrag über wissenschaftliches Zitieren und Forschungsmethoden — Google Scholar Tipps.
Woche 2: Interviewdesign und Dokumentationssystem
Das Interviewdesign ist nicht nur eine methodische Frage — es ist auch eine Zitierfrage. Denn wie Sie Ihre Interviews strukturieren, bestimmt, wie Sie sie später im Text belegen und was in den Anhang muss.
Entscheidend in Woche 2 sind drei Dokumentationsentscheidungen:
- Anonymisierungsgrad festlegen: Werden Interviewpartner namentlich genannt oder pseudonymisiert? Das beeinflusst die Zitierform. Bei vollständiger Anonymisierung wird im APA-Zitat ein Code verwendet (z. B.: IP3, persönliche Kommunikation, 5. April 2024).
- Einverständniserklärung dokumentieren: Für gute wissenschaftliche Praxis (und für eventuelle spätere Publikation) muss schriftlich festgehalten sein, dass die interviewte Person in die Nutzung ihrer Aussagen eingewilligt hat. Diese Dokumente kommen in den Anhang.
- Transkriptionsstandard wählen: Vereinfachte Transkription (TiQ), Gesprächsanalytisches Transkriptionssystem (GAT 2) oder eigenes System? Der Standard wird im Methodenteil benannt und einheitlich durchgehalten.
Was hier oft übersehen wird: Wenn mehrere Studierende gemeinsam forschen oder wenn Interviews auf Aufzeichnung verzichtet werden, entsteht ein Dokumentationshohlraum. APA zitieren setzt voraus, dass man Datum, Kontext und Gesprächspartner zuverlässig rekonstruieren kann. Ein simples Interview-Protokollblatt mit Datum, Dauer, Ort (oder „Videokonferenz”) und Namen löst dieses Problem in zwei Minuten pro Interview.
Woche 3: Durchführung, Transkription und Zitiervorbereitung
Jetzt wird geforscht. Und gleichzeitig — das ist der Schlüssel — wird das Zitationssystem parallel befüllt.
Nach jedem Interview sollte ein dreistufiger Sofort-Protokoll-Prozess stattfinden:
- Datum und Gesprächsdaten notieren (für spätere APA-In-text-Zitate: Initiale, Name, Datum)
- Interviewcode vergeben (z. B. IP1–IP10) und mit dem Namen in einer verschlüsselten Liste verknüpfen
- Vorläufige Zitationszeile anlegen: A. Müller, persönliche Kommunikation, 14. März 2024
Zur Transkription: Vollständige wörtliche Transkription ist für die meisten qualitativen Bachelorarbeiten der Goldstandard. Sie schafft Nachvollziehbarkeit, erlaubt direkte Zitate und bildet die Grundlage für inhaltsanalytische Auswertungsverfahren wie die Qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring oder die Grounded Theory.
Für die Zitiervorbereitung ist die Transkription auch technisch wichtig: Direkte Zitate aus Interviews werden im Text mit Anführungszeichen markiert und mit dem APA-In-text-Beleg versehen. Ohne vollständige Transkription fehlt die Grundlage für belastbare Zitate.
Woche 4: Auswertung, APA-Prüfung und Finalisierung
Woche 4 ist die Phase, in der Fehler aus den Vorwochen sichtbar werden — oder eben nicht, wenn das Setup sauber war. Hier konvergieren Auswertung und Zitierkontrolle.
Die APA-Prüfung erfolgt idealerweise zweistufig:
- Stufe 1 – Automatische Prüfung: Zotero oder Citavi exportieren das Literaturverzeichnis im APA-7-Format. Ergebnis mit dem Purdue OWL APA Sample Paper (Purdue OWL APA Guide) abgleichen.
- Stufe 2 – Manuelle Kontrolle: Jeden einzelnen Eintrag auf DOI, Kursivierung, Einrückung und korrekte Autorenlistung prüfen. Automatische Tools machen hier regelmäßig Fehler — das ist dokumentiert.
Die manuelle Kontrolle ist nicht optional. Studien zeigen, dass selbst professionelle Zitationssoftware in 15–25 % der Fälle APA-Fehler erzeugt (Glassman & Hurd, 2021). Warum? Weil die Eingabedaten in Datenbanken oft selbst fehlerhaft sind — und die Software diese Fehler unkritisch übernimmt.
Was viele Studierende in dieser Phase zusätzlich unterschätzen: das Rücklesen des Methodenteils auf Konsistenz. Behauptet der Methodenteil, Interviews wurden nach einem bestimmten Standard transkribiert und im Anhang dokumentiert — dann muss das auch stimmen. Prüfer lesen Methodenteil und Anhang sehr genau gegeneinander.
APA-Checkliste: Literaturverzeichnis und Interviewzitate prüfen
Eine Checkliste ersetzt kein Urteilsvermögen — aber sie verhindert, dass Sie offensichtliche Fehler übersehen, wenn der Abgabedruck steigt.
Checkliste: APA Literaturverzeichnis
- ☐ Alle Einträge alphabetisch nach Erstautorenname sortiert
- ☐ Hängende Einzüge korrekt (1,27 cm ab zweiter Zeile)
- ☐ DOIs als aktive Links im Format https://doi.org/… angegeben
- ☐ Zeitschriftentitel und Bandnummern kursiv, Artikeltitel nicht kursiv
- ☐ Verlagsort wurde weggelassen (7. Auflage: kein Ort mehr erforderlich)
- ☐ Ab 3 Autoren im Fließtext: et al.; im Verzeichnis: bis 20 Autoren vollständig
- ☐ Keine persönlichen Interviews im Literaturverzeichnis (nur im Fließtext)
- ☐ Öffentlich zugängliche Videointerviews mit vollständiger URL und Zugriffsdatum
Checkliste: APA In-text-Zitate für Interviews
- ☐ Format: (Initiale Nachname, persönliche Kommunikation, Datum)
- ☐ Datum vollständig ausgeschrieben (z. B. 14. März 2024, nicht 14.03.24)
- ☐ Bei anonymisierten Interviews: einheitlicher Code (IP1, IP2 …)
- ☐ Direktzitate wörtlich, Auslassungen mit […], Ergänzungen in [eckigen Klammern]
- ☐ Jedes Interviewzitat im Fließtext lässt sich dem Transkript im Anhang zuordnen
- ☐ Methodenteil benennt das Transkriptionssystem explizit
Tools für APA zitieren: Empfehlungen und Warnsignale
Die gute Nachricht: Es gibt exzellente Tools, die das APA-Zitieren erheblich erleichtern. Die schlechte Nachricht: Keines davon ist fehlerfrei — und wer das nicht weiß, gibt fehlerhafte Literaturverzeichnisse ab.
| Tool | Stärken | Bekannte Schwächen | Empfehlung |
|---|---|---|---|
| Zotero | Kostenlos, APA 7 aktuell, Browser-Plugin | Metadaten-Import fehlerhaft bei manchen Datenbanken | Empfohlen (mit Kontrolle) |
| Citavi | Deutsche Hochschullizenz, Wissensdatenbank | APA-7-Stil erst nach Update verfügbar; ältere Versionen nutzen APA 6 | Nur mit aktuellem Stil |
| ZoteroBib | Schnell, keine Installation, DOI-Import | Kein Projektmanagement; für größere Arbeiten ungeeignet | Für Einzelzitate |
| Scribbr APA Generator | Einfach bedienbar, erklärt Felder | Keine Projektverwaltung; kein Export für Textverarbeitung | Zur Kontrolle |
Welches Tool auch immer Sie einsetzen: Die manuelle Endkontrolle ist Pflicht. Unser Artikel über 7 versteckte Fehler bei automatischen Zitierhilfen zeigt konkret, welche Fehlerquellen in der Praxis am häufigsten auftreten und wie Sie diese systematisch ausschließen.
Besonders empfehlenswert für den visuellen Lerntyp: Der APA Style YouTube-Kanal (APA Style Official Channel) und die umfassende Videoeinführung auf Scribbr (APA Manual 7th Edition: 17 Most Notable Changes) erklären die wichtigsten Neuerungen der 7. Auflage in unter 20 Minuten. Für Referenzlisten speziell empfiehlt sich: APA Style 7th Edition: Reference Lists.
Und wenn Sie eine detaillierte Beispielarbeit als Orientierung suchen: Das APA Sample Paper der Purdue OWL ist der Goldstandard für formale Orientierung. Ebenso bietet Scribbrs APA Guide (7th edition) einen der umfassendsten englischsprachigen Leitfäden mit Generator-Funktion.
Für die tägliche Arbeit mit dem Literaturverzeichnis lohnt sich auch ein Blick auf ZoteroBib — besonders für schnelle Einzelreferenzen direkt aus DOI oder ISBN.
Abschließend ein Hinweis für alle, die auf Citavi setzen: Prüfen Sie unter Einstellungen → Zitationsstile, ob APA 7th Edition aktiv ist — nicht APA 6th Edition. Dieser Fehler tritt häufiger auf, als man denkt, besonders wenn Lizenzen seit mehreren Jahren unverändert genutzt werden.
Für weiterführende Tipps zur fehlerfreien Bibliografie — besonders mit Blick auf Prüfschritte, die über das automatische Tooling hinausgehen — empfiehlt sich ergänzend der Leitartikel Zitieren richtig: 9 Tipps für perfekte Bibliografien.
FAQ: APA zitieren bei Interviews in der Bachelorarbeit
Kommen Interviews ins APA-Literaturverzeichnis?
Selbst geführte, nicht-öffentliche Interviews kommen nach APA (7. Auflage) nicht ins Literaturverzeichnis — sie gelten als persönliche Kommunikation und werden nur im Fließtext belegt. Publizierte, archivierte oder öffentlich zugängliche Interviews (z. B. auf YouTube oder in Zeitschriften) gehören hingegen vollständig ins Literaturverzeichnis



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