NotebookLM vs. Elicit vs. Consensus 2026: Die besten KI-Tools für die Literaturrecherche im Vergleich

Avatar thesify.team@gmail.com

5 Min. Lesezeit

NotebookLM vs. Elicit vs. Consensus 2026: Die besten KI-Tools für die Literaturrecherche im Vergleich

Wer eine Bachelorarbeit oder Masterarbeit schreibt, steht früh vor derselben Herausforderung: Hunderte von Aufsätzen sichten, einordnen und auswerten. Dieser KI-Literaturrecherche-Tools Vergleich zeigt, dass drei aktuell populäre Werkzeuge grundlegend unterschiedliche Ansätze verfolgen – und wer sie verwechselt, verliert wertvolle Stunden. NotebookLM von Google arbeitet ausschließlich mit Dokumenten, die du selbst hochlädst. Elicit durchsucht 138 Millionen wissenschaftliche Aufsätze und strukturiert Erkenntnisse tabellarisch. Consensus liefert eine Suchmaschine für über 200 Millionen Peer-reviewed-Papiere und zeigt per „Consensus Meter” an, wie stark die Wissenschaft einer Aussage zustimmt.

Alle drei Tools werden 2026 von Studierenden im DACH-Raum genutzt – sie lösen aber völlig verschiedene Probleme. Wer alle drei kennt, kann sie zu einem durchdachten Recherche-Workflow kombinieren. Wer nur eines blind einsetzt, riskiert, wesentliche Quellen zu übersehen oder mit ungeprüften Zitaten zu arbeiten.

Dieser Vergleich zeigt, was jedes Tool wirklich leistet, wo die Grenzen liegen, welche DSGVO-Fallstricke für Studierende in Deutschland, Österreich und der Schweiz relevant sind – und an welchem Punkt ein KI-Schreibassistent wie Tesify den nächsten Schritt übernimmt, nachdem die Recherche abgeschlossen ist.

Kurzantwort: NotebookLM eignet sich am besten zum Analysieren eigener Dokumente und zum Erstellen von Zusammenfassungen und Podcast-Dialogen aus Forschungsmaterial. Elicit ist die erste Wahl für systematische Literaturreviews mit bis zu 5.000 Papieren und tabellarischer Datenextraktion. Consensus ist ideal, um schnell zu prüfen, was die Wissenschaft zu einer konkreten Forschungsfrage sagt. Alle drei sind kostenlos nutzbar; für DSGVO-konforme Nutzung in DE/AT/CH gelten besondere Anforderungen.

Vergleichstabelle: NotebookLM vs. Elicit vs. Consensus auf einen Blick

Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Eigenschaften zusammen, die für Studierende bei der Abschlussarbeit entscheidend sind.

Kriterium NotebookLM Elicit Consensus
Quellenpool Nur eigene hochgeladene Dokumente 138 Millionen wissenschaftliche Artikel 200+ Millionen Peer-reviewed-Papiere
Primäre Funktion Dokument-Chat, Zusammenfassungen, Podcasts, Video-Overviews Automatisierte Literaturreviews, Datenextraktion Evidenzbasierte Suchantworten, Konsens-Anzeige
Zitierpräzision Hoch (nur aus deinen Quellen, mit Seitenverweis) Sehr hoch (satzgenaue Belege pro Aussage) Hoch (jede Aussage mit direktem Papierlink)
Kostenloser Plan Ja (Basisfunktionen) Ja (2 Reports/Monat, unbegrenzte Suche) Ja (10 Pro-Analysen/Monat, unbegrenzte Suche)
Bezahlpläne NotebookLM Plus / Enterprise Plus ab 7 $/Monat, Pro ab 49 $/Monat, Scale 169 $/Monat Premium ab 8,99 $/Monat (Studenten –40 %)
DSGVO (DE/AT/CH) Kostenlos: kein AV-Vertrag → nur öffentliche Dokumente. Enterprise: DSGVO-konform. Datenspeicherung in USA; AV-Vertrag auf Anfrage (Enterprise) Datenspeicherung in USA; Nutzungsbedingungen und Hochschulrichtlinien prüfen
Zotero-Integration Nein Ja (Zotero-Import, alle Pläne) Ja (Export zu Zotero, Mendeley, EndNote, RefWorks)
Systematischer Review Nein Ja (bis 5.000 Papiere, PRISMA-kompatibel, Pro-Plan) Eingeschränkt (Synthesis möglich, kein vollst. PRISMA-Workflow)
Empfohlen für Analyse eigener Literatursammlung, Prüfungsvorbereitung Systematische Reviews, Masterarbeit, Dissertation Schnelle Forschungsfragen, Forschungsstand, Bachelorarbeit

NotebookLM: Googles KI-Notizbuch für eigene Quellen

Was ist NotebookLM?

NotebookLM ist ein von Google entwickeltes KI-Tool, das seit Ende 2023 weltweit verfügbar ist und seither kontinuierlich ausgebaut wurde. Die entscheidende Besonderheit: NotebookLM durchsucht keine externen Datenbanken. Stattdessen lädst du eigene Quellen hoch – PDF-Dateien, Word-Dokumente, Google Docs, YouTube-Videos, Webseiten oder seit 2026 auch EPUB-Dateien – und die KI beantwortet ausschließlich Fragen auf Basis dieser Dokumente.

Das macht NotebookLM zu einem Werkzeug für die Vertiefungsphase der Literaturrecherche: Wenn du bereits weißt, welche Quellen relevant sind, kannst du sie in NotebookLM hochladen und gezielt auswerten, zusammenfassen oder nach bestimmten Aussagen befragen. Für die Entdeckungsphase – also das initiale Auffinden relevanter Forschungsliteratur – ist NotebookLM nicht geeignet.

Neue Funktionen 2026 im Überblick

Google hat NotebookLM in den vergangenen zwölf Monaten erheblich erweitert. Besonders relevant für Studierende sind:

  • Audio Overviews: NotebookLM erzeugt aus deinen hochgeladenen Dokumenten automatisch einen Podcast-Dialog zwischen zwei KI-Stimmen – praktisch, um komplexe Inhalte beim Pendeln oder Sport zu wiederholen.
  • Cinematic Video Overviews: Animierte Video-Zusammenfassungen mit Infografiken, die sich besonders für das Visualisieren von Forschungszusammenhängen eignen.
  • Deep Research: Eine neue agentische Funktion, die aktiv das offene Web durchsucht, externe Quellen findet und einen umfangreichen Recherchebericht erstellt – diese Funktion erweitert NotebookLM über die reinen Uploads hinaus.
  • Automatische FAQs, Studienleitfäden und Gliederungen: NotebookLM erstellt aus hochgeladenen Quellen automatisch strukturierte Zusammenfassungen und Leitfäden.
  • Infografik-Stile und PPTX-Export: Zehn vordefinierte Infografik-Stile sowie der Export als PPTX ermöglichen es, Rechercheresultate direkt als Präsentation aufzubereiten.

DSGVO-Hinweis für Studierende in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Für Studierende an DACH-Hochschulen ist folgendes wichtig: Die kostenlose Version von NotebookLM verfügt über keinen Auftragsverarbeitungsvertrag (AV-Vertrag) und keine ISO-Zertifizierung für Cloud-Sicherheit. Gemäß DSGVO dürfen daher nur öffentlich zugängliche Dokumente ohne Personenbezug hochgeladen werden – keine unveröffentlichten Primärdaten, Interviewtranskripte oder personenbezogenen Forschungsdaten. Google gibt auf seiner deutschen Datenschutz-Hilfeseite für NotebookLM an, dass hochgeladene Inhalte nicht für das Training von KI-Modellen verwendet werden – in der kostenlosen Einzelnutzer-Version jedoch ohne vertragliche Absicherung. NotebookLM Plus und Enterprise (über Google Workspace for Education) bieten erweiterte Sicherheitsstandards und sind unter den entsprechenden institutionellen Verträgen DSGVO-konform. Im Zweifel: den Datenschutzbeauftragten der eigenen Hochschule befragen.

Elicit: Der KI-Assistent für systematische Literaturarbeit

Was ist Elicit?

Elicit ist ein KI-Rechercheassistent, der speziell für das Arbeiten mit wissenschaftlicher Literatur entwickelt wurde. Das Tool durchsucht eine eigene Datenbank mit 138 Millionen wissenschaftlichen Artikeln, ermöglicht es, Papiere nach spezifischen Kriterien zu filtern, Daten strukturiert zu extrahieren und automatisierte, vollständig belegte Rechercheberichte zu erstellen.

Wer bereits eine strukturierte Literaturrecherche für die Bachelorarbeit durchgeführt hat und nun tiefer in systematische Methoden einsteigen möchte, findet in Elicit das mächtigste Tool in diesem Dreiervergleich.

Kernfunktionen und Stärken

  • Automatisierte Rechercheberichte: Elicit generiert strukturierte Synthesen auf Basis von Hunderten von Artikeln, mit satzgenauen Belegen für jede einzelne Aussage. Nutzer bestimmen selbst, welche Papiere einbezogen werden und welche Datenpunkte extrahiert werden sollen.
  • Systematische Review-Workflows: Im Pro-Plan lassen sich bis zu 5.000 Papiere in einem einzigen Workflow verarbeiten: Screening nach eigenen Einschluss- und Ausschlusskriterien, automatische Datenextraktion und Erstellung strukturierter Tabellen – kompatibel mit dem PRISMA-Ansatz. Der Enterprise-Plan skaliert auf bis zu 40.000 Papiere.
  • Zotero-Import und API-Zugang: In allen Plänen können Bibliotheken aus Zotero importiert werden; ab dem Pro-Plan steht eine API für die Integration in eigene Workflows bereit.
  • Research Alerts: Benachrichtigungen über neue relevante Veröffentlichungen, ohne Informationsüberlastung.

Für Studierende, die ein systematisches Literaturreview nach dem PRISMA-2020-Leitfaden erstellen müssen, ist Elicit das einzige der drei hier verglichenen Tools, das einen vollständigen, nachvollziehbaren Review-Workflow unterstützt.

PRISMA-Flussdiagramm für systematische Literaturreviews: Phasen Identifikation, Screening und Einschluss von Studien — Grundlage für PRISMA-kompatible Elicit-Workflows
PRISMA-Flussdiagramm für systematische Reviews — dokumentiert die Informationsflüsse durch Identifikation, Screening und Einschluss-/Ausschlussphasen. Quelle: Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Preise 2026

  • Basic (kostenlos): 2 automatisierte Reports pro Monat, unbegrenzte Suche in 138 Millionen Papieren, Dokument-Chat
  • Plus: 7 $ / Monat (jährliche Abrechnung) – 4 Reports, Multi-Format-Export
  • Pro: 49 $ / Monat – für ernsthafte Rechercheprojekte mit Bulk-Extraktion und vollständigem systematischen Review-Workflow
  • Scale: 169 $ / Monat – für Teams und größere Review-Projekte

Für Studierende, die eine einzelne Abschlussarbeit schreiben, ist der kostenlose Basic-Plan in den meisten Fällen ein guter Einstieg. Pro-Funktionen sind für Masterarbeiten und Dissertationen mit umfangreichen Literaturreviews sinnvoll.

Consensus: Die KI-Suchmaschine für Forschungsergebnisse

Was ist Consensus?

Consensus positioniert sich nicht als klassische Literaturdatenbank, sondern als KI-Suchmaschine für wissenschaftliche Erkenntnisse. Mit Zugang zu über 200 Millionen Peer-reviewed-Papieren beantwortet Consensus direkte Forschungsfragen und zeigt an, wie stark sich die Wissenschaft in dieser Frage einig ist.

Der zentrale Unterschied zu PubMed, Google Scholar oder den wissenschaftlichen Fachdatenbanken für DACH-Studierende: Consensus gibt keine einfache Liste von Papers zurück, sondern synthetisiert direkt Kernergebnisse und verlinkt jede Aussage auf das zugrundeliegende Papier. Die Trefferliste wird zur Antwortseite.

Consensus Meter, Scholar Agent und Graph-Funktion

Drei Funktionen heben Consensus von anderen Tools ab:

  • Consensus Meter: Zeigt visuell an, wie viel Prozent der relevanten Studien eine Forschungsaussage stützen, ablehnen oder neutral dazu stehen. Das gibt beim Einordnen des Forschungsstands in Sekunden eine erste Orientierung.
  • Scholar Agent (eingeführt 2025): Ein Multi-Agenten-System, das Forschungsfragen zerlegt, den Papierindex durchsucht, Artikel interpretiert und Ergebnisse synthetisiert. Besonders geeignet für komplexe, mehrschichtige Fragen.
  • Graph-Funktion (Beta): Visualisiert, wie Papiere miteinander verbunden sind – hilfreich, um Schlüsselstudien und Forschungsstränge zu identifizieren, ohne jeden Artikel einzeln zu lesen.

Preise und Studentenrabatt 2026

  • Kostenlos (dauerhaft): 10 Pro-Analysen pro Monat, unbegrenzte Suche, unbegrenztes Consensus Meter
  • Premium: 8,99 $ / Monat (jährliche Abrechnung) – unbegrenzte Pro-Analysen und Study Snapshots
  • Studentenrabatt: Mit verifizierter Hochschul-E-Mail-Adresse bietet Consensus einen Rabatt von 40 % auf den Premium-Jahresplan an

Für die schnelle Orientierung im Forschungsfeld – etwa zu Beginn einer Arbeit – reicht der kostenlose Plan vollständig aus. Die Zitationsexporte nach Zotero, Mendeley oder EndNote lassen sich nahtlos in die Literaturverwaltung überführen; wer dabei den Schritt zum Zotero-Word-Plugin noch nicht gemacht hat, findet dort eine vollständige Einrichtungsanleitung.

Direkter Vergleich: Quellenqualität, Zitierpräzision und DSGVO

Quellenqualität: Wo liegen die blinden Flecken?

Die drei Tools unterscheiden sich grundlegend darin, woher ihre Quellen stammen und welche Literaturbereiche gut abgedeckt sind:

  • NotebookLM: Nur eigene hochgeladene Dokumente. Keine unabhängige Quellenprüfung – wenn du ein minderwertiges Paper hochlädst, zitiert die KI ein minderwertiges Paper. Qualitätskontrolle liegt vollständig bei dir.
  • Elicit: Primär Semantic Scholar als Datenbankgrundlage, mit Fokus auf peer-reviewed Inhalte. Die Datenbank ist nicht vollständig – nicht alle Verlage sind lizenziert – aber für empirische Forschung in den Natur- und Sozialwissenschaften sehr gut abgedeckt.
  • Consensus: Eigene kuratierte Datenbank aus Peer-reviewed-Papieren. Stärken liegen in Medizin, Psychologie und Naturwissenschaften; Geisteswissenschaften und nicht-englischsprachige Literatur sind weniger gut vertreten.

Für Studierende im deutschsprachigen Raum gilt eine wichtige Einschränkung: Bedeutende deutschsprachige Fachzeitschriften sowie Hochschulschriften aus dem DACH-Raum sind in Elicit und Consensus häufig nicht oder nur eingeschränkt enthalten. Eine vollständige deutschsprachige Literaturrecherche erfordert weiterhin den Rückgriff auf spezialisierte Datenbanken – eine strukturierte Übersicht dazu bietet unsere Übersicht der besten KI-Literaturrecherche-Tools für Wissenschaftler.

Zitierpräzision: Wo entstehen Risiken?

Das größte Risiko beim KI-gestützten Recherchieren ist die Halluzination – das Erfinden nicht existierender Quellen oder das Verfälschen von Aussagen. Die drei Tools gehen sehr unterschiedlich damit um:

  • NotebookLM hat das geringste Halluzinationsrisiko, weil es ausschließlich auf Basis deiner hochgeladenen Dokumente antwortet und Quellenangaben mit konkreten Seitenverweisen verknüpft. Solange du die Originalquellen selbst verifizierst, ist die Zitiersicherheit hoch.
  • Elicit liefert satzgenaue Zitate aus dem Volltext und verlinkt jeden Beleg direkt. Das ist methodisch sehr transparent – aber bei komplexen Tabellen und Abbildungen kann die Extraktion fehleranfälliger sein als bei einfachem Fließtext.
  • Consensus verlinkt jede Aussage auf ein konkretes Paper und zeigt Autoren, Journal und Jahr. Das Consensus Meter stützt sich auf die Aggregation vieler Studien und ist statistisch robuster als Einzelzitate – birgt aber das Risiko, dass methodische Unterschiede zwischen Studien im Synthese-Prozess verschwinden.

Grundregel für alle drei Tools: KI-generierte Belege sind immer anhand des Originalartikels zu prüfen, bevor sie in eine wissenschaftliche Arbeit einfließen. Das gilt uneingeschränkt und lässt sich nicht durch höhere Plan-Stufen umgehen.

DSGVO und Datenschutz im DACH-Kontext

Alle drei Tools werden von US-amerikanischen Unternehmen betrieben und speichern Daten auf Servern außerhalb der EU. Für Studierende in Deutschland, Österreich und der Schweiz hat das folgende praktische Konsequenzen:

  • Hochschulen haben eigene Datenschutzrichtlinien. Manche Universitäten erlauben bestimmte Tools explizit, andere nicht. Die Datenschutzseiten von HRK, DAAD und einzelnen Universitäten geben Orientierung.
  • Unveröffentlichte Forschungsdaten, Interviewtranskripte oder personenbezogene Daten dürfen in keinem der drei Tools ohne vertragliche Absicherung verarbeitet werden.
  • Für öffentlich zugängliche Literatur – veröffentlichte Aufsätze, Preprints, erschienene Studien – ist das Risiko in der Regel geringer. Trotzdem sollte die eigene Hochschule vorab konsultiert werden, insbesondere bei Forschungsvorhaben, die Drittmittel oder externe Partner einbeziehen.

Welches Tool ist das Richtige für dich?

Die Wahl hängt von der Phase der Arbeit und dem konkreten Recherchebedarf ab. Hier die klare Empfehlung:

Bachelorarbeit: Forschungsstand schnell einordnen → Consensus

Wer zu Beginn der Arbeit verstehen möchte, was die Wissenschaft zu einer bestimmten Fragestellung sagt, ist mit Consensus am besten bedient. Die Startfrage „Was zeigt die Forschung zu X?” wird innerhalb von Sekunden mit belegten Synthesen beantwortet. Der kostenlose Plan reicht für die meisten Bachelorarbeiten vollständig aus.

Masterarbeit oder Dissertation: Systematischer Review → Elicit

Sobald ein strukturierter Literaturüberblick mit Einschluss- und Ausschlusskriterien gefordert ist – wie es beim PRISMA-2020-konformen systematischen Review der Fall ist – führt kein Weg an Elicit vorbei. Der Basic-Plan reicht für kleinere Reviews; für Dissertationen mit breitem Literaturkorpus ist der Pro-Plan eine ernsthafte Investition in Zeit- und Qualitätsgewinn.

Tiefe Quellenanalyse: Eigene Dokumente auswerten → NotebookLM

Wer bereits 20 bis 50 relevante PDF-Artikel gesammelt hat und diese systematisch befragen möchte, ohne jedes Dokument einzeln durchzulesen, setzt NotebookLM ein. Die Möglichkeit, einen Podcast aus der Literatur zu generieren, hilft beim schnellen Überblick. Die eigentliche Stärke liegt in gezielten Fragen wie: „Was sagen diese Quellen gemeinsam zur Rolle von X?” oder „Welche Studie trifft eine gegenteilige Aussage?”

Kombinierter Workflow (empfohlen)

Empfohlener Recherche-Workflow 2026

  1. Consensus: Forschungsfrage eingeben, Konsens und Schlüsselstudien identifizieren
  2. Elicit: Systematische Selektion, Screening und Datenextraktion aus der erweiterten Trefferliste
  3. NotebookLM: Kernliteratur hochladen, vertiefen, gezielt befragen
  4. Zotero: Quellen über die Export-Funktion in die eigene Literaturverwaltung übernehmen

Wo passt Tesify in den Workflow?

An dieser Stelle ist Klarheit wichtig: Tesify ist kein Literaturrecherche-Tool. Tesify durchsucht keine wissenschaftlichen Datenbanken und findet keine neuen Quellen. Tesify setzt genau dort an, wo NotebookLM, Elicit und Consensus enden.

Wenn die Recherche abgeschlossen ist, beginnt die eigentliche Arbeit des Schreibens: eine kohärente Argumentation aufbauen, den theoretischen Rahmen entwickeln, Methodik und Ergebnisteil strukturieren. Dabei unterstützt Tesify als KI-Schreibassistent für die Bachelorarbeit mit Entwurfsfunktionen, einem integrierten Literaturverzeichnis-Builder und dem Eigenständigkeits-Selbstcheck. Letzterer prüft, ob die formulierten Inhalte ausreichend eigenständig sind und keine unbeabsichtigten Übernahmen enthalten – ein wichtiger letzter Schritt vor der Abgabe.

Die Kombination aus spezialisierten Recherche-Tools und einem auf wissenschaftliche Integrität ausgerichteten Schreibassistenten deckt damit den gesamten Workflow einer Abschlussarbeit ab: von der ersten Forschungsfrage bis zum finalen Manuskript.

Kostenlos starten mit Tesify

Nachdem du mit Elicit und Consensus die Literaturgrundlage gelegt und mit NotebookLM die Kernquellen ausgewertet hast: Tesify hilft dir, daraus eine wissenschaftlich fundierte, eigenständige Abschlussarbeit zu schreiben – mit KI-Unterstützung auf jeder Seite, aber mit deiner Argumentation im Mittelpunkt.

Kostenlos anmelden

Häufige Fragen (FAQ)

Was ist der Hauptunterschied zwischen NotebookLM, Elicit und Consensus?

NotebookLM arbeitet ausschließlich mit Dokumenten, die du selbst hochlädst, und eignet sich für die Tiefenanalyse einer bereits kuratierten Literatursammlung. Elicit durchsucht 138 Millionen wissenschaftliche Artikel und ist das mächtigste Tool für systematische Literaturreviews mit strukturierter Datenextraktion. Consensus ist eine KI-Suchmaschine für über 200 Millionen Peer-reviewed-Papiere und zeigt via Consensus Meter an, wie stark die Wissenschaft einer bestimmten Forschungsaussage zustimmt – ideal für schnelle Orientierung.

Welches dieser Tools ist für Studierende komplett kostenlos nutzbar?

Alle drei Tools bieten dauerhaft kostenlose Pläne. NotebookLM ist in der Basisversion kostenlos nutzbar. Elicit bietet im Basic-Plan 2 automatisierte Reports pro Monat und unbegrenzte Suche in 138 Millionen Papieren. Consensus ermöglicht im Free-Plan 10 Pro-Analysen monatlich und unbegrenzte Suchanfragen ohne Ablaufdatum.

Sind NotebookLM, Elicit und Consensus DSGVO-konform?

Alle drei Tools werden von US-amerikanischen Unternehmen betrieben. Für die kostenlose Version von NotebookLM existiert kein EU-konformer Auftragsverarbeitungsvertrag; es dürfen nur öffentliche Dokumente ohne Personenbezug hochgeladen werden. NotebookLM Enterprise ist DSGVO-konform. Für Elicit und Consensus gilt: Unveröffentlichte Forschungsdaten oder personenbezogene Daten dürfen ohne rechtliche Absicherung nicht verarbeitet werden. Studierende sollten die Datenschutzrichtlinie ihrer Hochschule vorab konsultieren.

Kann ich mit diesen Tools meine Bachelorarbeit schreiben?

NotebookLM, Elicit und Consensus sind Recherche-Tools, keine Schreibassistenten. Sie helfen dabei, Literatur zu finden, zu sichten und zu synthetisieren – das Verfassen der Arbeit ist aber deine Aufgabe. Wer KI-Unterstützung beim Schreiben benötigt, sollte auf spezialisierte Werkzeuge zurückgreifen, die auf akademisches Schreiben und wissenschaftliche Integrität ausgelegt sind.

Welches Tool ist am besten für ein systematisches Literaturreview?

Für systematische Reviews ist Elicit das stärkste Tool in diesem Vergleich. Im Pro-Plan können bis zu 5.000 Papiere nach PRISMA-kompatiblen Einschluss- und Ausschlusskriterien gescreent, Daten extrahiert und strukturierte Tabellen erstellt werden. Consensus ergänzt als schnelles Überblickstool, kann aber keinen vollständigen PRISMA-Workflow ersetzen.

Sollte ich NotebookLM für meine Hausarbeit oder Abschlussarbeit nutzen?

NotebookLM eignet sich sehr gut, wenn du bereits eine Sammlung relevanter PDF-Artikel hast und diese systematisch auswerten möchtest. Für die initiale Quellensuche – also das Finden neuer Literatur – ist es nicht geeignet. Dafür sind Consensus und Elicit die besseren Einstiegspunkte. Achte darauf, in der kostenlosen Version nur öffentliche Dokumente ohne Personenbezug hochzuladen.


Lascia un commento

Il tuo indirizzo email non sarà pubblicato. I campi obbligatori sono contrassegnati *